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Abschalten - 7 Dinge die Du sofort tun kannst

Aktualisiert: 3. Juni 2019

„Ich kann nach der Arbeit nicht abschalten!“ „Ständig kreisen sich meine Gedanken um die Arbeit!“ „Mein Kopf ist so voll!“ Hast Du Dich das auch schon mal sagen gehört?

Dann sind hier 7 Tipps, die Dich sofort auf andere Gedanken bringen.


1. Lerne ein Musikinstrument

Wenn wir uns Sorgen machen, dann arbeitet meist der analytische Teil unseres Gehirns. Er will planen und am besten schon alle kommenden Probleme gelöst haben, bevor sie überhaupt da sind. Das ist eine wunderbare Funktion unseres Gehirns, die uns davor schützen will, vermeidbare Fehler zu machen. Um das analytische Rauschen leiser zu machen hilft oft sich kreativ zu betätigen. Besonders beim Musizieren kommen wir schnell auf andere Gedanken, denn beim Musizieren vollbringt unser Gehirn Höchstleistungen. Klang, Taktgefühl und Rhythmus, Hand und Finger müssen alle gleichzeitig koordiniert werden und das verlangt viel Konzentration. Du spielst kein Instrument? Vielleicht ist jetzt die Zeit damit anzufangen. Für den Anfang tut es aber auch das Trommeln auf dem Tisch.


2. Gehe raus

Raus in die Natur! Und sei es nur der 15 Minuten Spaziergang durch den nahgelegenen Park. Allein schon 5 Minuten leichte Bewegung an der frischen Luft sorgen dafür, dass Dein Körper Cortisol abbaut und Endorphine ausschüttet. Das macht sich bei Dir als weniger Stress und mehr Zufriedenheit bemerkbar. Gerade in der kalten Jahreszeit lohnt es sich, auch nur kurz rauszugehen und kalte frische Luft zu atmen. Und das Beste? Das Heimkommen in Deine warme Wohnung.


3. Freewriting

Diese Art des Schreibens habe ich vor einigen Jahren für mich entdeckt, als ich auf der Suche nach kreativen Brainstorming Methoden war. Auch professionelle Schreiber üben sich im Freewriting um Schreibblockaden zu lösen. Beim Freewriting schreibst Du z.B. für 5 Minuten ohne Unterbrechung auf ein Blatt Papier was Dir gerade durch den Kopf geht. Wichtig: Nicht bewerten und kategorisieren! Einfach raus damit, auch wenn es sich noch so komisch anfühlt. Und wenn Dir gerade nichts einfällt, machst Du mit dem Stift einfach Schlangenlinien. Es ist wichtig, dass sich Deine Hand immer in Bewegung befindet. Ich habe für einige Monate jeden Morgen, direkt nach dem Aufstehen so meine Gedanken geklärt. Und es ist auch nach Jahren immer noch spannend ab und zu mal einen Blick darauf zu werfen und mit etwas Abstand darauf zu schauen, was einem so alles durch den Kopf ging.


4. Sport

Sport. Das dürfte allgemein bekannt sein. Sport ist neben Meditation die Möglichkeit um Stress abzubauen. Und es muss nicht gleich der mehrmalige Fitnessstudiobesuch pro Woche sein. Schon 10 Minuten können einen Unterschied machen. Wichtig ist hier, dass Du etwas machst, dass Dir Freude bereitet. Und sei es der Purzelbaum auf dem Teppich in Deinem Wohnzimmer. Kinder sind uns hier wirklich einiges voraus. Oder hast Du schon mal ein Kind beim spielenden Bewegen gesehen, dass sich Sorgen macht? Ich persönlich empfehle jedem Sportmuffel die 5 Tibeter. Ein sehr simples Übungssystem, entwickelt von tibetischen Mönchen um die Energien im Körper wieder richtig fließen zu lassen. Ich mache sie am liebsten morgens nach dem Aufstehen. Sonst gibt es so viele andere Möglichkeiten, Frisbee, Fahrradfahren, Krafttraining, Kampfsport, Schwimmen, Yoga, Fussball, Basketball, Volleyball, Körpergewichtstraining. Und mein Geheimtipp? Nimm einen guten Freund, Deine Freundin oder Deinen Freund bei den Händen, schaut euch in die Augen und hüpft 20 mal. Das hilft, versprochen!


5. Schau Dir Deine Foto Ordner durch

Wir leben im Zeitalter von Facebook, Instagram, Snapchat & Co. Was haben alle drei gemeinsam? Überall geht es (auch) um das Teilen von Bildern. "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte", sagt ein bekanntes Sprichwort. Und warum? Bilder stimulieren direkt unser limbisches System das unter anderem unsere Emotionen reguliert. Und welchen Sinn haben Deine Fotos mit Freunden, der Familie und dem letzten Urlaub, wenn nicht den, Dir gute Gefühle zu machen. Und wenn Du Dich richtig darauf einlässt, kannst Du vielleicht sogar wieder die Meeresluft schmecken, die Sonne auf der Haut spüren und das Wogen der Wellen hören. Nutze alle Deine Sinne um Deine Erinnerung so realistisch wie möglich werden zu lassen. Unser Gehirn macht nämlich keinen Unterschied, ob wir etwas tatsächlich tun oder es uns nur vorstellen. Leistungssportler kennen das unter „mentalem Training“, Suggestionen und VAKOG Verankerung aus dem NLP bauen ebenfalls auf diesem Prinzip auf.

Mach dir schöne Bilder, denn Deine Bilder steuern Deine Emotionen, Deine Emotionen Dein Handeln und Dein Handeln Dein Schicksal.


6. Plane ein richtig gutes Essen – Und koch es selbst!

Essen. Eine meiner großen Leidenschaften. Ja, ab und zu darfs auch mal ein Döner sein. Aber ich liebe es, ein gutes Essen zu planen, gute Zutaten zu besorgen und gemütlich in der Küche bei guter Musik einfach schön zu kochen. Mama wusste schon, was gut ist.


7. Bewusstes Atmen

Jeder der mich kennt, weiß, dass Atmung einen hohen Stellenwert in meinem Leben hat. Ich starte jeden Tag unter anderem mit einer Session bewussten Atmens. Am häufigsten nutze ich die Wim Hof Methode für mich, manchmal mit Musik, manchmal ohne. Aber es gibt noch viele weitere Methoden, die Dir sofort dabei helfen deinen Kopf freizubekommen und Energie zu tanken – 10 Minuten reichen um einen Unterschied zu merken.

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